Nachrichten aus dem Bezirksverband Schwaben

23.06.2011

GRÜNE Schwabens fordern schnellstmögliche Abschaltung des AKW Gundremmingen

Antrag für den Bundesparteitag in Berlin verabschiedet.

Die beiden Bezirksvorsitzenden Christine Kamm und Klaus Becker verweisen auf die erheblichen Risiken der Siedewasserreaktoren. Die Grünen im Bezirk Schwaben verabschiedeten mit großer Unterstützung aus ganz Schwaben gestern einen Antrag an den Bundesparteitag am kommenden Samstag. Sie fordern die schnellstmögliche Abschaltung der beiden AKW-Blöcke Gundremmingen B und C und bezeichnen diese als Risikoanlagen.

Der Gesetzentwurf der Bundesregierung erlaubt dem AKW Gundremmingen einen Betrieb bis 2017 (Block B) und 2021 (Block C). Dies führt zu einer deutlichen Laufzeitverlängerung im Vergleich zum rot-grünen Atomkonsens aus dem Jahre 2002. Nach dem Atomgesetz von 2002 wären die beiden Blöcke 2015 bzw. 2016 vom Netz gegangen.

Die GRÜNEN fordern im Antrag „...es ist überhaupt nicht nachvollziehbar, warum die beiden AKW-Blöcke Gundremmingen B und C, die im wesentlichen baugleich mit den Katastrophenreaktoren in Fukushima sind, gegenüber dem ursprünglichen rot-grünen Ausstiegsfahrplan mit noch längeren – und im Übrigen unterschiedlichen – (Rest)Laufzeiten versehen werden sollen, obwohl beide im selben Jahr ans Netz gegangen sind. Es muss alles dafür getan werden, um ein schnellstmögliches Abschalten dieser Risikoanlagen in Gundremmingen zu erreichen.“.

Für die GRÜNEN in Schwaben

Christine Kamm und Klaus Becker
Bezirksvorsitzende der GRÜNEN in Schwaben

Antrag zum Herunterladen